Fototour durch den Nationalpark Peneda-Gerês

Portugals einziger Nationalpark liegt ganz im Nordosten des Landes und grenzt direkt an Spanien. Bis auf ein paar Wochen im Sommer, wenn vor allem Besucher aus Portugal hier unterwegs sind, findest Du bei einem Urlaub in Peneda-Gerês noch echte Ruhe. Natürlich gewürzt mit einer Prise Abenteuer! Wenn du also keine Scheu vor schmalen Serpentinenstraßen hast, kannst du im Parque Nacional da Peneda-Gerês herrliche Ausblicke, unberührte Landstriche und urige Dörfchen entdecken. In diesem Artikel begleitest du mich auf einem Roadtrip durch den Park, der dich zu atemberaubenden Fotospots in Peneda-Gerês führt. Außerdem möchte ich dir zwei einzigartige Unterkünfte vorstellen, denn um die Schönheiten von Peneda-Gerês zu entdecken, solltest du auf jeden Fall mehrere Tage einplanen!

Anreise nach Peneda-Gerês

Der Park liegt ganz im Norden von Portugal. Wenn du nicht über Spanien in den Nationalpark reist, dann kommst du wahrscheinlich aus Porto. Der Flughafen von Porto ist die nächste Möglichkeit, mit dem Flugzeug nach Portugal anzureisen. Natürlich kannst du deinen Ausflug nach Peneda-Gerês auch mit einem Roadtrip durch Portugal kombinieren und einen Flug nach Lissabon oder  Faro buchen. Von der Algarve aus trennen dich etwa 800 km von Peneda-Gerês, von Lissabon sind es circa noch 500 km.

In jedem Fall brauchst du für einen Trip durch den Nationalpark Peneda-Gerês ein Auto! Es fahren zwar auch Busse in bestimmten Orten, aber erstens nichts sehr häufig und zweitens würde ich persönlich die schmalen Bergstraßen lieber nicht in einem Bus zurücklegen. Oft sind diese einspurig und Leitplanken nicht vorhanden. In unserem Mietwagen haben wir uns sicher gefühlt, waren aber auch froh, dass wir von der Autovermietung in Porto ein kleines Upgrade bekommen haben. Ein Mini-Auto ist bei den engen Gassen und Wegen eine gute Wahl, ein etwas leistungsstärkerer Motor kann bei den Steigungen und teils unbefestigten Pisten aber nicht schaden.


Die Fahrtzeit von Porto nach  Peneda-Gerês über die mautpflichtige Autobahn beträgt etwa 1 bis 2 Stunden, je nachdem, für welche Route du dich entscheidest. Nutzt du die kostenfreien Landstraßen, brauchst du je nach Strecke bis zu doppelt so lange. Bei einem Kurztrip nach Peneda-Gerês lohnt sich also die Investition für die Maut.

Wir haben von Porto zunächst Ponte de Lima angesteuert und sind dann über Ponte de Barca in den Nationalpark eingefahren. Für die Maut haben wir weniger als 10 Euro ausgegeben und die Zwischenstopps in den beiden Ortschaften der Minho-Region haben sich fototechnisch auch gelohnt (siehe oben die Brücke von Ponte de Barca). Hier findest du übrigens einen gut sortierten Continente-Supermarkt und LIDL-Filialen, bei denen du dich mit Proviant eindecken kannst. Achtung: Im Nationalpark selbst gibt es - vor allem außerhalb der Saison - kaum Möglichkeiten einzukaufen! Nutze also die Gelegenheit und besorge vorher lieber etwas mehr.

Wetter in Nordportugal

Wie schon gesagt liegt der Nationalpark Peneda-Gerês ganz im Norden Portugals. Dementsprechend ist das Klima hier etwas unbeständiger und kühler, als man es als klassischer Algarve-Urlauber gewohnt ist. Die Jahresmitteltemperatur beträgt um die 15 Grad. Auch wenn es mit im Schnitt 25 Grad im Sommer nicht so heiß wie im Süden des Landes wird, so bedenke bitte, dass die Sonne in Portugal viel intensiver ist als bei uns. 25 Grad fühlen sich hier schnell viel wärmer an. Bei längeren Wanderungen solltest du also immer für ausreichend Sonnenschutz und Wasser sorgen. Im Vergleich zu Deutschland sind auch die Winter in Peneda-Gerês etwas milder, nur selten wird es kälter als 5 Grad. Dafür regnet es allerdings vor allem von Dezember bis Februar recht viel und ausgiebig. Ein weiterer Faktor, den du beachten solltest: Zentralheizungen sind in Portugal kein Standard. Dies und die hohe Feuchtigkeit können dich im Winter sogar an der weitaus wärmeren Algarveküste mächtig frösteln lassen. Ein dicker Schlafanzug für die Nacht ist also eine gute Idee! Bei der Wahl des Hotels, achte darauf, dass eine Heizung aufgeführt ist. Das ist aber noch keine Garantie für ein warmes Zimmer, wie du später lesen wirst ...

Das alles sollte dich aber nicht davon abhalten, Portugal in der Nebensaison zu erkunden! Wie so oft kann es  im Gebirge hinter der nächsten Bergkuppe wettertechnisch schon wieder ganz anders aussehen und sowieso von Jahr zu Jahr verschieden sein. Bei unserem Besuch im März 2018 hatten wir das volle Winterprogramm: Es regnete immer wieder und war fast immer komplett bedeckt. Zum Schluss hatten wir sogar Schnee - in Portugal außerhalb der Serra Estrela, Portugals einzigem Skigebiet, ein seltener Anblick! Durch die extremen Wetterverhältnisse haben wir aber auch wunderbare Eindrücke sammeln können und zum Beispiel unzählige Wasserfälle gesehen, die im Sommer sicherlich viel weniger beeindruckend - falls überhaupt existent - sind.

Trotz Dauerniederschlag haben wir unsere Fototour durch Peneda-Gerês aber sehr genossen. Vor allem für Langzeitbelichtungen empfehle ich allerdings nicht nur einen Regenschirm mitzunehmen, sondern auch einen Regenschutz für die Kamera*. Zur Not tut es übrigens auch eine einfache Duschhaube aus dem Hotel, zumindest wenn du nur den Body schützen willst und dein Objektiv wasserdicht ist. Ein sanftes Microfasertuch zum Reinigen der Linse* ist ebenfalls unverzichtbar. Ohne das wäre ich echt verloren gewesen. Nun aber genug der Vorrede, hier kommt meine Reisebericht zu Peneda-Gerês im März!

1. Station im Nationalpark: Lindoso

Über die N203 fahren wir von Ponte de Barca in den Nationalpark hinein. Diese Straße ist etwas besser ausgebaut und noch nicht ganz so kurvig, sodass wir relativ zügig vorankommen. Das soll sich aber bald ändern. Die reine Fahrtzeit beträgt etwa 30 Minuten. Da wir aber überall anhalten, wo ich ein Foto schießen will, brauchen wir deutlich länger.  Unsere erste geplante Station ist das Dörfchen Lindoso. Mein Tipp: Biege nicht nach Lindoso selbst ab, wo der Weg schnell zu einem winzigen Pfad in sehr schlechtem Zustand wird, sondern parke an der Hauptstraße und erkunde die kleine Ansammlung von Häusern zu Fuß. Wir haben es mit dem Wagen versucht, mussten aber schnell feststellen, dass kein Weiterkommen ohne Jeep möglich ist. Die Highlights von Lindoso befinden sich ohnehin hinter dem Hügel. Dazu gehst du zurück zur Hauptstraße, fährst du noch ein paar Kilometer weiter und folgst  der Beschilderung  zum Castelo von Lindoso und den Espigueiros.

Espigueiros werden die für die Region typischen Kornspeicher genannt, die du überall im Nationalpark finden kannst. In Lindoso soll eine besonders große Anzahl davon stehen. Und tatsächlich, wir erkennen die charakteristischen Stelzenhäuschen sofort. Wenn man nicht weiß, um was es sich handelt, könnte man sie für Grabstätten halten. Ein bisschen gruslig sehen sie schon aus, vor allem im Nebel haben sie etwas Mystisches. Schaust du genauer hin, kannst du hier und da aber auch sehen, dass sie tatsächlich noch benutzt werden! So habe ich zum Beispiel durch die Ritzen eines Speichers Maiskolben erkennen können. Also definitiv keine Särge!

Der Eintritt zum Castelo de Lindoso ist gratis und man kann sich frei auf dem Gelände der gut erhaltenen Ruine bewegen. Du betrittst die Festung, die zum ersten Mal im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt wird, über eine Zugbrücke. Über das Burggelände kommst du auch zu dem ummauerten Areal, in dem die eindrucksvollen Espigueiros aus Granit stehen. 

Leider fängt es richtig an zu schütten, als wir gerade das Castelo von Lindoso betreten. Der Regenschirm wird arg gebeutelt, denn windig ist es noch dazu. Das verhindert leider so gut wie alle Fotos von den Kornspeichern von der Burg aus. Lediglich die Ecktürmchen bieten ein wenig Schutz, sodass ich von den ehemaligen Wachposten aus zumindest ein bisschen von der Umgebung fotografieren kann. Da das Castelo auf einem Hügel liegt, hast du von hier auch einen schönen Blick auf den Fluss Lima - selbst bei solchem Mistwetter, wie wir hatten.

Da der Regen einfach nicht nachlässt, retten wir uns wieder ins Auto und fahren weiter Richtung Senhora da Peneda. Eigentlich wollten wir noch die Talsperre Alto Lindoso besichtigen, aber angesichts des Wetters beschließen wir, dass das keinen Sinn ergibt. Ohnehin benötigen wir laut Google Maps für die vor uns liegenden knapp 24 Kilometer rund 45 Minuten und das Tageslicht schwindet immer mehr.  Tatsächlich kommen wir noch langsamer voran, da die schmalen Straßen im dichten Regen und Nebel wesentlich schwieriger zu befahren sind und wir lieber auf Nummer Sicher gehen.

Nach unzähligen Kurven und Steigungen eröffnet sich dann völlig überraschend ein sensationeller Blick. Genau über dem Fluss reißt die Wolkendecke einen Moment auf und lässt das Wasser wie ein silbernes Band durch die rot-braune Gebirgslandschaft laufen.  Ich schieße schnell ein paar Bilder aus dem Autofenster, dann geht es weiter. Kurz vor unserem wirklich extrem abgelegenen Ziel Senhora da Peneda dann die nächste Überraschung: Auf einmal kommt uns eine Kuhherde auf der Straße entgegen. Es sind aber keine normalen Milchkühe, wie wir sie von zu Hause kennen. Alle Tiere verfügen über gewaltige Hörner, der Körper an sich ist allerdings etwas schlanker.

Die Rindviecher scheinen aber die Ruhe weg zu haben und trotten nur gemächlich an unserem Auto vorbei. Später lese ich, dass es sich um sogenannte Cachena-Rinder handelt, die hier sehr verbreitet sind. Wir sollen ihnen noch öfter ziemlich unvermittelt begegnen.

Wallfahrtsort mit WOW-Faktor: Senhora da Peneda

Unsere zweite Station Senhora da Peneda erreichen wir nach einer scheinbar endlosen Fahrt durch das Gebirge, meist mit schwindelerregendem Abgrund auf der Beifahrerseite, Leitplanken Fehlanzeige. So bin ich ziemlich froh, als mein Mann und ich schließlich am späten Nachmittag bei unserem letzten Stopp ankommen. Weil wir schon gelesen hatten, dass es sich nicht empfiehlt, die Strecke zu diesem einsam gelegenen Wallfahrtsort in den Tiefen des Nationalparks bei Nacht zurückzulegen, haben wir hier unsere erste Übernachtung geplant. Das Peneda Hotel* ist in einem ehemaligen Kloster untergebracht und befindet sich direkt neben dem Heiligtum Nossa Senhora da Peneda in Gavieira. Als wäre dieser Anblick noch nicht genug, wird die Szenerie gekrönt durch einen tosenden Wasserfall, der direkt hinter dem Hotel einen Felsen hinabdonnert. Sehr eindrucksvoll!

Der 300 m steil aufragenden Felsen wird Penedo das Meadinhas genannt. Für die Wallfahrtskirche von Peneda haben wir jetzt nur einen hastigen Blick übrig, die Geräuschkulisse aus Wasserfall und Regen ist heftig und wir werden schon wieder nass. Schnell machen wir uns auf zum Check-in. Das "The-Shining-Gefühl", was sich beim Anblick des Hotels aufgrund der abgelegenen Lage schon leicht eingestellt hat, verstärkt sich, als wir feststellen, dass wir die einzigen Gäste sind. Die freundliche Rezeptionistin sehen wir erst beim Check-out am  nächsten Morgen wieder, Lobby und Flure sind menschenleer.


Auf unserem Zimmer, das eigentlich ganz hübsch ist, kämpft eine kleine Elektroheizung gegen die Kälte in diesem unbewohnten Gebäude. Im Sommer ist es sicherlich herrlich hier. Aus dem ersten Stock haben wir eine schöne Aussicht auf die Berge, einen Teil des Heiligtums und den Dorfplatz. In einem kleinen Café  zwei Häuser weiter wärmen wir uns mit Tee und Kaffee etwas auf. Trotz deutlicher Warnung durch extrem schlechte Bewertungen gehen wir später zum Abendessen ins Hotelrestaurant  - und tatsächlich, es ist das furchtbarste Essen, das uns je untergekommen ist. Kein Wunder, eine sehr nette, aber ziemlich überforderte, nur Spanisch(!) sprechende Servicedame versucht vergeblich,  mit Mikrowelle und Tiefkühlfraß zu "kochen". Ich kann nur empfehlen, stattdessen ein Toast im Café zu essen. Das kommt dich deutlich billiger und schmeckt wahrscheinlich um einiges besser. Wir lassen jedenfalls fast alles von unserem 15-Euro-Gericht liegen und machen uns auf dem Zimmer über unsere Süßigkeiten aus dem Supermarkt her. Die Nacht überstehen wir in nur dicken Pullis und eng aneinandergekuschelt. Für Leute, die nicht so leicht Rückenschmerzen bekommen wie wir, kann das sogar romantisch sein. ;)

Am nächsten Morgen regnet es leider immer noch und wir erkennen sogar Schnee auf den Hügeln im Norden. Trotz der Bibbernacht und dem drögen sowie einsamen Frühstück sind wir fest entschlossen, das Santuário de Nossa Senhora da Peneda nun einmal genauer anzuschauen, bevor es weitergeht. Wieder sind wir vollkommen allein. Es ist schwer vorzustellen, dass sich hier in der ersten Septemberwoche Hunderte von Pilgern aus Galizien und der Umgebung einfinden zu Ehren der Nossa Senhora das Neves, die bereits seit dem Mittelalter verehrt wird. Die ganze Anlage hat etwas absolut Unwirkliches und Faszinierendes. Außer Wanderern und Wallfahrern verirrt sich kaum jemand hierher.

Die Wallfahrtskirche, die sich heute am Ende der unzähligen Treppen befindet, wurde im 19. Jahrhundert gebaut. Den Weg hinauf säumen 20 kleine Kapellen, die Szenen aus dem Leben Jesu enthalten. Als ich in eine hineinlinse, erschrecke ich mich erst mal gründlich, weil ich natürlich die erwischt habe, in der Jesus nach der Kreuzigung aufgebahrt wird. Im ersten Moment wirkt es wirklich, als läge dort jemand.

Außer der Kirche mit dem beeindruckenden Aufgang gibt es übrigens nicht viel in diesem Ort. Neben dem Hotel findest du hier nur eine kleine Bar bzw. ein Café sowie zwei Andenkengeschäfte. Im Sommer scheint es noch einen Kiosk zu geben, das war es dann auch schon. Der Rest sind mehr oder minder bewohnte Häuschen. Als wir abfahren, erhalten wir an der Rezeption die Empfehlung, dass wir die Straßen im Norden wegen des Schnees meiden sollen und die westliche Route über Soajo nach Campo do Gerês nehmen sollen.

Zum Glück hatten wir das ohnehin vor, allein weil wir nicht aus Versehen in Spanien landen wollen, denn das ist mit dem günstigen Mietwagenpaket, das wir haben, nicht erlaubt. Die Fahrt zieht sich, wieder brauchen wir für knapp 20 km weit über 40 Minuten. Das liegt aber erneut nicht nur an den kurvenreichen Sträßchen, sondern auch an den vielen schönen Ausblicken. Unterwegs begegnen uns wie am Vortag wesentlich mehr Vierbeiner als Zweibeiner in einer spektakulären Naturkulisse.

Darunter vor allem die inzwischen wohl bekannten Cachena-Rinder, aber auch Schafe, Ziegen, Hasen - und auf der Hochebene sogar ein einsames, wild die Straße entlang galoppierendes schwarzes Schwein. Wo das wohl herkommt? Auf jeden Fall schien es das Regenwetter auch nicht zu schätzen.


Die Landschaft ist hier geprägt von grün-roten Wiesen - nur unterbrochen von gewaltigen Granitblöcken und vereinzelten Bäumen. Immer wieder durchfahren wir Nebelbänke und Regenschauer.

Soajo: Besonders fotogene Kornspeicher

Soajo sollte uns eigentlich nur als Orientierungspunkt dienen, um auf unserer Route Richtung Campo do Gerês zu bleiben, im Endeffekt verbringen wir hier jedoch deutlich mehr Zeit. Spontan folgen wir dem Hinweisschild zu den Espigueiros von Soajo, denn der Regen hat plötzlich aufgehört und wir wollen die Chance nutzen, noch einmal die faszinierenden Kornspeicher zu fotografieren.


Die Idee erweist sich als goldrichtig. Ich persönlich finde die Kornspeicher von Soajo um einiges fotogener als die bekannteren Espigueiros von Lindoso. Zwar sind es in Soajo weniger, aber diese liegen schöner, mit weniger ablenkenden Häusern im Hintergrund.

Während wir mit Stativ und Kamera herumhantieren, behält uns die Dorfkatze genau im Blick ... und schmuggelt sich immer wieder mit aufs Bild. Bis auf eine kleine Familie sind wir auch hier die einzigen Besucher. Als es wieder anfängt zu regnen, sind wir dann auch schnell allein. Fototechnisch hat sich der Abstecher eindeutig gelohnt.

Bis Campo do Gerês brauchen wir dann noch gut anderthalb Stunden mit unserem tapferen Auto durch die immer wieder komplett wechselnde Landschaft. Der Ort selbst beeindruckt uns wenig. Wir finden aber tatsächlich ein offenes Café und machen einen kurzen Kaffee- und Kakaostopp. So viele Menschen auf einem Haufen haben wir seit Einfahrt in den Park nicht mehr gesehen (es sind 7). Frisch gestärkt, aber des Nasswerdens müde, beschließen wir dann direkt weiter zum Wasserfall Cascata do Arado zu fahren. Laut Navi sind es rund 50 Minuten.  Unterwegs bleibt mir die Gegend um Germil besonders im Gedächtnis, die ich vorher gar nicht auf dem Schirm hatte.

Wölfe und Wildpferde bei Germil

Das erste, was mir rund um Germil auffällt, ist das historische Elektrizitätswerk an der Rua Electra da Lima. Zum gefühlten 10. Mal überqueren wir den Fluss Lima und betrachten von der Brücke aus das prächtige Gebäude. Die nächste faszinierende Aussicht bietet sich einige Kilometer später.  Eine Infotafel auf Portugiesisch klärt uns über den Fojo do Lobo de Germil auf. Hierbei handelt es sich um einen gewaltigen Steinbau, der traditionell als Wolfsfalle dient. Die Konstruktion besteht aus zwei gegenüberliegenden hohen Mauern, die spitz zusammenlaufen. Normalerweise enden diese Fallen, die es nur auf der Iberischen Halbinsel gibt, in einem Wassergraben. In Germil fehlt dieser. Stattdessen gibt es einen Steinkreis mit einer verdeckten Grube, in die der Wolf getrieben wurde.  Die Treibjagd forderte damals den Einsatz eines  ganzen Dorfes plus eine mutige Ziege als Lockmittel.

Noch immer gibt es Wölfe im Nationalpark Peneda-Gerês, bei Tag bekommt man sie jedoch nicht zu Gesicht und auch die Fallen werden seit Anfang des 20. Jahrhunderts nicht mehr benutzt. Auf dem Bild oben sieht man nur den rechten Wall der Anlage, was zeigt, wie gewaltig diese Fallen waren.

Kurze Zeit später landen wir im Dorf Germil, das ebenfalls wie aus einer anderen Zeit erscheint. Immer wieder sieht man aber Renovierungsarbeiten und neu gebaute Häuser im alten Stil. Ganz aufgeben will anscheinend keines dieser Bergdörfer!


Im Sommer scheint Germil von Wanderern zu leben, ein Wanderweg führt mitten durch den Ort, dessen Sehenswürdigkeiten überraschend gut ausgeschildert sind.

Auf dem weiteren Weg zum Arado-Wasserfall kommt uns aus dem Nebel dann plötzlich eine weitere Attraktion von Peneda-Gerês entgegen: Wildpferde.  Die sogenannten Garranos sind die Nachfahren des Iberischen Ponys und haben keltische Wurzeln. Die kargen Felshänge des Nationalparks sind der bevorzugte Lebensraum der Garrano-Pferde, die es nur im äußersten Nordportugal gibt. Seit Jahren versucht der portugiesische Staat diese vom Aussterben bedrohte Art mit mäßigem Erfolg wieder auszuwildern. Wir haben also ziemliches Glück, dass sie uns hier so unvermittelt entgegentraben.


Ich bin ja sonst nicht so der Pferde-Fan, aber wie die kleinen Tierchen da so gebeugt durch den Regen stapfen, dass ihnen das Wasser nur so durch die Mähne rinnt, da fühle ich mich doch ziemlich mit ihnen verbunden. Schließlich geht es mir schon den zweiten Tag genauso!

Je näher wir laut Navi unserem nächsten Ziel kommen, desto unwirtlicher wird die Landschaft. Wir fühlen uns schlagartig wie Frodo und Sam auf dem Weg zum Schicksalsberg. Die saftig-grünen Wiesen des Auenlandes liegen hinter uns, Mordor is in the house! Kahle Felsen und verbrannte Erde dominieren auf einmal die Szenerie. Schwer vorzustellen, dass im Sommer hier Waldbrände ihr Unheil getrieben haben, denn der Regen wird stärker und stärker. Trotzdem sind wir vollkommen fasziniert von der Landschaft und die verbrannten Bäume verstärken das Mordorgefühl noch. Ganz ähnlich stelle ich mir auch den Originalschauplatz in Neuseeland vor.

Hotspot im Sommer: CAscata do Arado

Auf den letzten paar Metern zum Wasserfall wird es noch einmal richtig heftig: Regen und Hagel prasseln auf unser Auto, die Straße ist ein einziges Matschfeld und schon längst nicht mehr asphaltiert. Während mein Mann uns im Schneckentempo durch gemeine, bis oben hin mit Wasser voll stehende Schlaglöcher bugsiert, stelle ich die ganze "Expedition" infrage. Ich bin so kurz davor zu sagen, "scheiß auf den Wasserfall, lass uns umkehren, bevor wir mit Achsenbruch im Nirgendwo liegen bleiben."  Okay, vielleicht sage ich es, gewürzt mit ein paar Flüchen, aber dann kommen wir doch wohlbehalten an und wie durch Zauberhand verschwindet der Regen, sobald wir aus dem Auto steigen. Jetzt heißt es schnell sein und rauf auf den Hügel zum Cascata do Arado!


 Um zum Wasserfall zu gelangen, muss man ein wenig den Hügel hinaufkraxeln. Achtung, unregelmäßige Riesenstufen! Der Wasserfall bzw. das darunter liegende Naturbecken soll im Sommer ein beliebter Spot zum Schwimmen und Relaxen sein. Nun, momentan ist das eher nicht möglich.  Wir sehen kein Becken, nur tosende Gischt und gewaltige Wassermassen. Dafür sind wir mal wieder ganz allein und können uns von dem Anblick des rund 750 m hohen Wasserfalls berauschen lassen.

 Da nicht nur der Wasserfall, sondern auch die kleine Brücke, über die wir gekommen sind, von hier oben ein schönes Motiv abgeben, experimentieren wir hier so lange mit Langzeitbelichtungen, bis es erneut anfängt zu niesen. Just in diesem Moment taucht sogar ein Jeep auf mit anderen Touristen. Die ersten, die wir überhaupt sehen. Zeit zu gehen!

Natürlich kann mein Mann es nicht lassen, noch einmal runter zum Bachbett zu klettern. Mir ist beim Anblick der reißenden Wassermassen doch etwas mulmig, aber ein paar Fotos müssen dann doch sein. Bevor wir ins Auto steigen, gehen wir dann auch noch mal an der anderen Seite der Brücke hinunter zum Wasser. Die Brücke ist wirklich von jeder Seite fotogen.

 Zurück auf der "Hauptstraße" beschließen wir noch einen Aussichtspunkt zu erklettern, den wir auf der Hinfahrt wegen Hagel links liegen gelassen haben. Gerade zeigt sich sogar etwas blauer Himmel, wenn das kein Zeichen ist!


 Beim Hinaufklettern staunen wir nicht schlecht, als wir vereinzelt Reste von Schnee entdecken! Kalt wird uns allerdings dank des ziemlich steilen Aufstiegs so überhaupt nicht. Ziemlich außer Atem keuche ich mich hoch.

Oben auf dem Miradouro da Pedra Bela angekommen haben wir dann einen ziemlich genialen Blick auf den Cascata de Arado samt Brücke. Alles sieht auf einmal so weit weg aus, dabei sind wir eben erst dort herumgewandert. Schrittziel für heute: checked!


Nach dem Abstieg gibt es erst mal eine Runde Süßigkeiten aus dem Handschuhfach, bevor wir zur vorletzten Etappe des Tages weiterfahren: der Klosterruine Júnias. Die geplante reine Fahrtzeit beträgt gut anderthalb Stunden und es ist bereits Nachmittag. Wenn wir bei Tageslicht ankommen wollen, müssen wir unsere bisherige Reisegeschwindigkeit erhöhen. Nachdem uns Google um ein Haar auf einen Wanderweg dirigiert hätte und wir in einem winzigen Dorf fast steckenbleiben, beschließen wir, uns wieder mehr auf die Straße zu konzentrieren.  Ich muss sofort an mein Horrorerlebnis auf Kreta denken, als mich das Navi auch den "schnellsten", aber absolut nicht für mein Auto geeigneten Weg entlanggeschickt hat. Manchmal schadet es nicht, die Augen aufzumachen und auf sein Bauchgefühl zu hören, statt nur blind auf sein Smartphone zu vertrauen.

Lange halten die guten Vorsätze freilich nicht an, da plötzlich die Wolkendecke aufreißt und sich ein herrlicher Regenbogen am Himmel zeigt. Vollbremsung und Fotostopp Klappe die 100. Danke für diesen geduldigen Ehemann!

Bis wir das Kloster erreichen, ergeben sich wieder einige Vegetationswechsel und weitere atemberaubende Ausblicke. Auch an urigen Dörfern mangelt es nicht, wobei sie "lebhafter" werden, je näher wir der südlichen Grenze des Nationalparks kommen. Das heißt, dass wir 1-2 Menschen auf der Straße sehen. Besonders in Erinnerung bleiben uns die Dorffriedhöfe, die sich in wirklich exponierter Lage befinden.

Wir schrauben uns derweil höher und höher und sehen die schneebedeckten Gipfel immer näher kommen. Wann ist das passiert, dass sie nicht mehr über uns, sondern auf gleicher Höhe zu sein scheinen?

Ehe wir uns versehen, fahren wir auf einmal durch eine weiße Landschaft. Das Thermometer ist von 7 Grad auf 2 Grad gefallen. Als ich für ein Foto kurz aussteige, ist der eisige Wind wie eine Ohrfeige.

Klosterruine Júnias

Das Tageslicht schwindet nun rasend schnell und die letzten paar Meter zum Kloster verlangen uns noch einmal einiges ab. 350 Meter entfernt stellen wir das Auto ab, denn jetzt führt der Weg quasi durch ein Bachbett hinunter in die Senke, in der die Ruine steht. Zumindest wirkt der Steinpfad so, für Autos ist er jedenfalls auf keinen Fall geeignet.

Fast wollen wir schon umkehren, weil wir uns nicht vorstellen können, dass wir auf dem richtigen Weg sind, da sehen wir auf einmal das ehemalige Kloster vor uns aufragen.

Der Sonnenuntergang hinter den dichten Wolken lässt sich nur erahnen, ein schwacher orangenfarbener Hauch dringt gerade so durch. Bei klarem Himmel muss es der Wahnsinn sein.

Aber auch der Kontrast zwischen dem weißen Schnee und dieser zarten Färbung plus dem einsamen Baum, der sich mit seinen rostfarbenen Blättern deutlich abhebt, bilden interessante Kontraste.


Die lange Fahrt zur Ruine des Mosteiro de Santa Maria das Júnias, so der volle Name der Ruine, hat sich auf jeden Fall gelohnt. Wir hätten allerdings keinen Moment später hier sein dürfen. Wer sich für Geschichte interessiert: Das ehemalige Zisterzienserloster hat sich aus einer

präromanischen Einsiedelei aus dem 9. Jahrhundert heraus entwickelt und wurde bis ins 19. Jahrhundert hinein genutzt.

Übrigens befindet sich direkt neben der Ruine ein Fluss mit einem Wasserfall. Den Cascata Pitões das Júnias konnten wir wegen der Einsetzenden Dunkelheit allerdings nicht mehr sehen, nur hören. Der letzte Hagelschauer des Tages begleitet uns zum Auto. Ab geht es zur letzten Station unseres Trips durch den Nationalpark: die Pension Casa Soral*.

Casa Soral

Nach weiteren anderthalb Stunden Fahrt durch den stockdunklen Parque Nacional - bzw. an der südlichen Grenze entlang - kommen wir ziemlich platt im Dorf  Parada do Bouro in unserer letzten Unterkunft, der Casa Soral*, an. Nach einer herzlichen Begrüßung durch unsere Gastgeberin Fernanda  - und nachdem wir ihren großzügig bereit gestellten Imbiss verputzt haben -, fallen wir um 21 Uhr ins Bett. 

Am nächsten Morgen bewundern wir dann ausgiebigst das hübsche Haus mit angeschlossener Kapelle und den herrlichen Garten. Sowohl vom Balkon unseres Zimmers als auch vom Garten aus hat man einen schönen Blick auf die Berge von Peneda-Gerês. Sogar einen Pool gibt es hier. Auch wenn wir längst nicht mehr so tief in den Bergen sind und die Temperaturen von 2 Grad in Júnias auf rund 12 Grad geklettert sind, der Pool ist definitiv etwas für die Sommermonate!

Nebelfetzen hängen über dem Tal und vermischen sich mit dem Rauch aus dem Holzofen der geschäftigen Küche. Ich liebe diesen Duft! Beim Anblick des Gartens fühle ich mich stark an die Azoren oder Madeira erinnert. Neben Orangen und Zitronen wachsen hier sogar Bananenstauden. In einem offenen Anbau trocknet die Hotelwäsche an der frischen Landluft.

Während wir noch im Garten unterwegs sind begegnen wir dem Brötchenlieferanten, der mit seinem kleinen Van von Haus zu Haus fährt und die Menschen mit frischem Brot versorgt. Er scheint an Regen gewöhnt, seinen Regenschirm lässt er sogar während der Fahrt außen vom Seitenspiegel baumeln, um ihn schnell griffbereit zu haben. Das Brot kann jedenfalls etwas, wie wir kurze Zeit später beim ausgiebigen Frühstück feststellen. Dabei plaudern wir mit Antonio, dem Eheman von Fernanda.

Am allermeisten begeistert mich aber die urige Küche des Anwesens. Die Arbeitsfläche ist direkt aus dem Granit gehauen, mit dem das Haus erbaut wurde, und es gibt noch eine offene Feuerstelle.

Natürlich ist auch unser Zimmer absolut klasse. Da wir am Vorabend so müde waren und das Bett so verlockend aussah, mache ich erst richtige Fotos am nächsten Tag. Bei unserer Ankunft ist das Bett selbstverständlich piccobello gemacht. Ich liebe hier vor allem den Kontrast aus den rohen Granitwänden und der edlen, altmodischen Einrichtung. In dem herrschaftlichen Bett fühlt man sich wie ein kleiner Landadeliger.

Obwohl auch hier nur ein kleiner elektrischer Heizkörper steht, frieren wir in der Nacht überhaupt nicht, denn die Raumgröße passt und durch die Holzläden an allen Fenstern wird die Kälte gut abgeblockt. Natürlich ist es hier aber auch doppelt so warm draußen wie im Gebirge um Senhora da Peneda. Zum Schluss noch ein Tipp der Gastgeberin: Das Leitungswasser trinken! Es handelt sich um Quellwasser aus den Bergen und schmeckt wirklich sehr lecker.

Pünktlich zu unserer Abfahrt zeigt sich dann noch mal die Sonne und verabschiedet uns. Bevor wir in Porto in den Flieger steigen, machen wir noch einen Zwischenstopp in Guimarães, der "Wiege Portugals". Darüber berichte ich aber ein anderes Mal ...

Fazit zum Kurztrip nach Peneda-Gerês

Ja, wir haben ein bisschen gelitten auf dieser 3-tägigen Tour durch den Nationalpark Peneda-Gerês im Frühjahr, aber wir haben auch absolut atemberaubende Eindrücke gewonnen, herzliche Gastfreundschaft erlebt und viele, viele tolle Fotos gemacht. In Nordportugal kannst du Landschaften finden, die den Eindruck erwecken, dass du dich z. B. in Schottland, auf den Azoren oder gar in Neuseeland befindest. Für mich ist jetzt schon klar, dass ich noch einmal im Sommer wiederkommen und dann meine Erfahrungen vergleichen möchte. Wie schaut es mir dir aus? Hast du schon einmal Urlaub in Peneda-Gerês gemacht? Ich freue mich über einen regen Erfahrungsaustausch! 


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Kommentare: 15
  • #1

    Michelle (Dienstag, 13 März 2018 11:37)

    Wow, was für wahnsinnig schöne Eindrücke von deinem Roadtrip!
    Und das Ganze dann auch noch mit einer Prise Schnee.
    Das setzt dem Ganzen noch das Krönchen auf.
    Auch die ganze Tiere, die dir da begegnet sind, spannend!

    VIelleicht komme ich dieses Jahr auch nach Portugal, das steht aber noch nicht fest :)

    Viele Grüße aus Singapur!
    Michelle | The Road Most Traveled

  • #2

    Ina (Dienstag, 13 März 2018 13:10)

    wunderschöne Bilder! Danke fürs virtuelle Mitnehmen hat echt Spass gemacht zu lesen und zu schauen.

    Lg aus Norwegen
    Ina

    www.mitkindimrucksack.de

  • #3

    Maike (Dienstag, 13 März 2018 16:53)

    Wahnsinnig schöne Bilder! Von dem Nationalpark hab ich ehrlich gesagt noch nie etwas gehört aber jetzt muss er auf jeden Fall auf meine Bucket List. Danke fürs Teilen!
    LG aud dem Rheinland
    www.opjueck-un-zuhuss.de

  • #4

    roswitha (Dienstag, 13 März 2018 21:30)

    super, endlich mal eine andere Ecke Portugals. Die meisten Urlauber fahren ja immer in den Süden und wissen gar nicht, was sie verpassen. Toll, dass du dich so liebevoll um den Norden angenommen und viele Tipps zusammengestellt hast.

  • #5

    kasteninblau.de (Mittwoch, 14 März 2018 15:14)

    Respekt für Eure Tour durch den Nationalpark bei diesem Wetter! Wir sind auch jedes Jahr dort aber dann im Sommer. Auf solche verrückten Ideen würden wir so schnell nicht kommen! Habe aber auch noch Punkte in Deinem Beitrag entdeckt, die wir noch kennen. Vielen Dank dafür!
    Liebe Grüße aus dem SÜDEN von Portugal, Doreen

  • #6

    Tina (Mittwoch, 14 März 2018 16:06)

    Oh mein Gott, das ist ja einfach fabelhaft! Diese Bilder sind sehr beeindruckend und ich muss das unbedingt mit eigenen Augen sehen. Vielen lieben Dank für diese tolle Inspiration.

  • #7

    Clemens | Travellersarchive.de (Mittwoch, 14 März 2018 21:31)

    Ich wusste gar nicht, dass es da so schön ist. Besonders die Wallfahrtskirche schaut ja urig aus.

  • #8

    Andreas (Donnerstag, 15 März 2018 13:01)

    WOW, ich war überhaupt noch nie in Portugal und habe - wenn ich mal mit dem Gedanken gespielt habe bisher - immer den Süden im Kopf gehabt. Das hat sich gerade schlagartig geändert, DAS ist genau die Landschaft die ich mag - egal wo auf der Welt. Dank fü's zeigen und einen neuen Punkt auf meiner Bucket List *g*

  • #9

    Madlen | RonnyRakete.de (Donnerstag, 15 März 2018 14:57)

    Oh ja.

    Der Nationalpark Pend-Geres ist echt der Hammer. Wir waren im letzten Sommer auch dort und waren von Fleck weg verliebt. Die Landschaft ist einfach unglaublich schön, man verliert sich regelrecht in der Einsamkeit.

    Wir haben auch ein paar Infos über den Park zusammengetragen: https://ronnyrakete.de/portugal-nationalpark/

    LIebe Grüße
    Madlen

  • #10

    Sirit (Donnerstag, 15 März 2018 15:02)

    Hallo! Dieser Nationalpark ist, finde ich einer der schönsten und urtümlichsten den es gibt! Danke für die Erinnerung daran! LG, Sirit

  • #11

    Susanne Jungbluth (Donnerstag, 15 März 2018 15:04)

    Das ist ja eine Hammer Lokation. und ich habe noch nie etwas davon gehört. Danke!!!! für den tollen Tipp.
    Deine Bilder sind wirklich klasse und ich kann mir vorstellen, wie wunderschön es dort war.
    Lieben Gruß, Susanne

  • #12

    Josefine (Donnerstag, 15 März 2018 20:34)

    Wahnsinnig schöne Bilder �

  • #13

    Gina (Donnerstag, 15 März 2018 22:17)

    Schade, dass ihr so Pech mit dem Wetter hattet. Die Landschaft ist jedenfalls einmalig und bei Sonnenschein wahrscheinlich schon fast unerträglich schön.
    Für mich wäre so ein Wintertrip nichts, aber im Sommer kann ich es mir gut verstellen.

    Liebe Grüße
    Gina
    www.2onthego.de

  • #14

    Sabine von Ferngeweht (Donnerstag, 15 März 2018 23:22)

    Portugal hat nur einen Nationalpark? Das wusste ich gar nicht! Sieht wunderschön aus. Schade, dass Ihr so schlechtes Wetter hattet - aber Ihr habt das Beste daraus gemacht.

  • #15

    JP | journeypleasure (Freitag, 16 März 2018 05:51)

    Liebe Susanne,

    toller Artikel - und deine Fotos gefallen mir richtig gut!
    In Portugal war ich leider noch nicht. Ich glaube, es wird höchste Zeit.

    Außerdem möchte ich dir gerne noch ein Kompliment für deinen gesamten Blog da lassen. Macht richtig Spaß hier zu Lesen und zu Stöbern...

    Liebe Grüße
    Jenny