24 Stunden in Marrakesch

Marokko ist ein faszinierendes Reiseland und Marrakesch meiner Meinung nach der perfekte Startpunkt für alle, die zum ersten Mal Urlaub in Marokko machen. Ein Wochenendtrip nach Marrakesch kann ganz einfach und unkompliziert durch verschiedene Tour-Angebote zu einem längeren Urlaub ausgebaut werden, der dich durch ein farbenprächtiges, abwechslungsreiches Land führt. Nun aber erst einmal Bühne frei für Marrakesch, die Oase am Fuße des Atlasgebirges!

Beste Reisezeit für Marrakesch

Marrakesch, auch Marrakech geschrieben, liegt im Südwesten von Marokko und wird gern die "Perle des Südens" genannt. Die Sommer im Süden Marokkos sind sehr heiß und trocken, weshalb man für Marrakesch als ideale Reisezeit Frühjahr und Herbst empfehlen kann. Dann herrscht für uns Deutsche im Allgemeinen die angenehmste Temperatur. Ich selbst war im Dezember 2015 in Marrakesch und hatte traumhaftes Wetter. Tagsüber Sonnenschein mit 20 bis 25 Grad, nur nachts kühlte es um einiges ab. Das Klima in Marrakesch ist insgesamt deutlich milder als im Norden des Landes, weshalb du dich auch im Winter über viel Sonne freuen kannst. Gerade die Nächte können schon frisch sein, Pulli und Jacke gehören also auf jeden Fall ins Reisegepäck - vor allem wenn du auch Tagesausflüge planst oder nach Sonnenuntergang über den Markt schlendern willst.

Während meiner 1-wöchigen Reise durch Marokko gab es keinen einzigen Regentag, in Marrakesch waren wir meist ohne oder nur mit leichter Jacke und in luftiger Kleidung unterwegs.  Abends kuschelten wir uns in eine dicke Strickjacke. Am letzten Tag bekamen wir dann sogar richtiges Sommerwetter, sodass uns in den langen Klamotten wirklich warm wurde. Ein weiterer Pluspunkt im Winter: Flüge und Unterkünfte sind günstiger, was einen Trip nach Marrakesch zu einem echten Schnäppchen machen kann, denn die Preise vor Ort für Essen und Ausflüge halten sich ebenfalls wirklich im Rahmen im Vergleich zu anderen warmen Winterzielen, die du in 3-4 Flugstunden von Deutschland aus erreichst. In Marokko zahlst du mit Marokkanischen Dirham (MAD). 11 Dirham entsprechen etwa 1 Euro (Stand: 2017). Mit diesem Wissen im Hinterkopf wirst du schnell merken, dass Marokko ein sehr günstiges Reiseland ist.


Einzigartig Wohnen: Übernachten im Riad

Der Flughafen Marrakesch-Menara liegt nur eine etwa 15 - 20 minütige Taxifahrt von der Medina, Marrakeschs Altstadt, entfernt. Nimmst du dir einfach selbst ein Taxi am Flughafen, beginnt hier schon das Abenteuer Nordafrika, denn ähnlich wie auch in Ägypten sind die Standards für Straßenzulassungen hier etwas lockerer als in Deutschland. Man fährt also wirklich in abenteuerlichen Kisten herum. Die Preise variieren je nachdem, wie begabt du im Handeln bist.

Etwas teurer, dafür aber komfortabler und vielleicht angenehmer, wenn du zum ersten Mal in ein nordafrikanisches Land reist, ist es, ein Shuttle über deine Unterkunft zu buchen. Die meisten Riads bieten für umgerechnet 10 bis 15 Euro einen Shuttle-Service an, der dich sicher vom Terminal bis zur Tür deiner Unterkunft bringt. Den ersten Teil bis zur Altstadt wirst du in einem modernen Taxi oder Van gefahren, in die Medina hinein geht es dann mit einem Träger zu Fuß. Dein Gepäck wird in einem Karren transportiert und du kannst dich ganz darauf konzentrieren, dem Führer durch das Gassengewirr zu folgen. Die Wege prägst du dir mit der Zeit ein, und falls nicht: Marokkaner sind wirklich sehr hilfsbereit, mit Englisch, Französisch oder im Zweifelsfall Händen und Füßen weisen sie dir gerne den Weg. Bis zum Rückflug kennst du dich dann so aus, dass du selbst ein günstiges Taxi für ein paar Dirham vom Rand der Medina zum Flughafen ordern kannst.


Marrakesch hat neben Hotels aller Sterneklassen unzählige wundervolle, individuell restaurierte Riads in der Medina zu bieten, die einen Marrakesch Urlaub in meinen Augen erst komplett machen. Sicher kannst du auch in einem Luxushotel in der Neustadt logieren, so richtiges 1001-Nacht-Flair erlebst du aber nur in einem stilechten Riad. Die traditionellen Stadthäuser gehören heute meist Europäern, die sie aufwendig für den Tourismus saniert haben. Das geschäftige Treiben in den Gassen wird durch ockerfarbene Mauern gedämpft, das Zentrum eines Riads bildet ein prächtig verzierter Innenhof, nicht selten mit Wasserbecken, Pflanzen und Sitzmöglichkeiten. Die Zimmer sind um den Patio herum gruppiert und meist komplett individuell eingerichtet. Darüber hinaus verfügen die meisten Riads noch über eine Dachterrasse auf der du den Sonnenuntergang über der Medina bewundern kannst. Manche Unterkünfte punkten zusätzlich mit einem eigenen Hammam oder einem kleinen Pool. Zur Begrüßung gibt es in jedem Fall erst mal ein Gläschen Tee und etwas Gebäck!


Das Beste an Riads: Sie können absolut bezaubernd und trotzdem sehr günstig sein! Ich persönlich kann dir das Riad Eden* ans Herz legen. Meine Freundin und ich haben uns hier sehr gut aufgehoben gefühlt, das Personal war unfassbar nett und hat uns zu den unmöglichsten Zeiten großartiges Frühstück zubereitet. Egal ob wir um halb 6 morgens oder um 9 frühstücken wollten, immer gab es frisch angerichtete Eier, Pfannkuchen, Omeletts, Muffins, ofenwarmes Fladenbrot, köstliche Marmeladen, frisch gepressten Orangensaft und natürlich den obligatorischen Tee in stilechten Kannen. Frühstücken in Marrakesch ist selbst für Frühstücksmuffel wie mich ein echter Hochgenuss!

Marrakesch für Frauen

Marrakesch hat mir gut gefallen, auch wenn der Kulturschock groß sein  kann - vor allem, wenn man ohne männliche Begleitung unterwegs ist. Ein Spaziergang durch die Medina zum Djemaa el-Fna ist keine ruhige Angelegenheit, als Frau wird man eigentlich ständig von Männern angesprochen. Und das selbst, wenn man sich - wie ich es immer in islamischen Ländern freiwillig tue -zurückhaltend in lange, weitere Kleidung hüllt. "Shakira", "Madonna" und "Claudia Schiffer" sind die häufigsten Namen, die uns beiden als Blondinen während unseres Aufenthaltes "verfolgten". Es gibt Schlimmeres, wichtig ist aber trotzdem, das man als alleinreisende Frau in Marokko lernt, diese Rufe zu ignorieren. Mir fällt so etwas anfangs immer schwer, weil ich es als so unhöflich empfinde, aber wenn man nur hinsieht oder gar lächelt, wird das als Aufforderung gesehen, und dann ist es noch viel schwerer, die Herren wieder loszuwerden. Also Augen zu und durch. Mir hat mal wieder meine Kamera gute Dienste geleistet, denn wer mit Fotografieren beschäftigt ist, kann Avancen geschickter "übersehen".

In den Gassen rund um den Djemaa el-Fna und auf dem Marktplatz selbst wird man mit Abstand am meisten angesprochen. Auf dem Markt ist es auch einfach normal, denn die Händler müssen schließlich ihr Geschäft am Laufen halten. Handeln gehört zum guten Ton. Das habe ich allerdings meiner Freundin überlassen, die da Spaß dran hat. Für mich ist das Gefeilsche eine Qual und ich habe am liebsten einfach ein Preisschild auf allem, muss mit niemandem reden und zahle bloß. In Marokko gilt es aber schon fast als Beleidigung, wenn man nicht handelt, denn das verdirbt den Einheimischen den halben Spaß. Ich fand viele Dinge für Europäer sehr günstig und hätte ohen zu zucken den vollen Preis bezahlt. Ab und zu ist eine Verhandlung aber auch wirklich angesagt, denn manche Souvenirs werden beim ersten Nachfragen tatsächlich mit lächerlich hohen Preisen versehen. Gehört alles zum Spiel!

Frauen sind in der Regel zurückhaltender an ihren Ständen, selbst wenn wir da teilweise auch andere Erfahrungen gemacht haben. Aber sei's drum, selbst wenn es am Anfang erst mal ein bisschen viel Trubel für mich war, nach 1-2 Tagen gewöhnt man sich als Frau daran, ständig lautstarke Aufmerksamkeit zu erregen. Zu zweit geht es sicherlich auch schon ein wenig besser als ganz allein. Eines kann man aber getrost zu Hause lassen: Angst! Ich habe mich zu jeder Zeit absolut sicher gefühlt, egal wo oder wann ich unterwegs war. Außerdem haben wir auch viele sehr nette, hilfsbereite Menschen getroffen, die uns zum Beispiel eine Abkürzung zu einer Sehenswürdigkeit durch ihren Laden gewährt haben, ganz ohne auch nur eine Sekunde zu versuchen, uns etwas anzudrehen. Als wir in den Gassen abseits des Djemaa el-Fna auf Erkundung gingen, wurde uns immer wieder Hilfe angeboten, weil man dachte, wir hätten uns verirrt. Nach ein paar Tagen wurde uns Marrakesch zu einer vertrauten Home Base,  von der aus wir eigentlich fast jeden Tag Ausflüge unternahmen.

Meist kamen wir dann am späten Nachnittag oder Abend erst wieder nach Marrakesch zurück und suchten uns ein Café oder Restaurant zum Abendessen rund um den Marktplatz. Das kostet meist weit unter 10, wenn nicht 5 gar Euro. Am letzten Abend leisteten wir uns dann mit einem Besuch im Le Marrakchi. Die Preise entsprachen hier immer noch nicht deutschem Niveau, waren aber mit 30 Euro  für Vorspeisen, Getränke, Hauptgericht und Nachtisch immer noch sehr günstig. Das Ambiente ist wirklich zauberhaft, man ist in einer komplett eigenen Welt und merkt gar nicht, dass man in einem Gebäude direkt am Djemaa el-Fna sitzt. Hier hast du - abgesehen von den sehr charmanten Kellnern, die sehr aufmerksam sind, wirklich deine Ruhe. Zu unserer großen Überraschung tauchten dann zu späterer Stunde sogar  Bauchtänzerinnen in knappen Kostümen zur Unterhaltung der Gäste auf. Das hatten wir gar nicht erwartet, nachdem der Großteil der Frauen draußen mit Kopftuch und eher traditionellem Gewand unterwegs ist. Zwar sieht man in Marrakesch auch westlich gekleidete Marrokanerinnen, allerdings sind diese eher jünger und auch öfter in der Neustadt zu sehen. Männer dominieren das Straßenbild gerade in der Medina schon mehr.


die Medina von Marrakesch erkunden

Die Altstadt von Marrakesch kann man gut in 2 Tagen besichtigen meiner Meinung nach. Klar, es gibt immer noch mehr zu entdecken, aber umso schöner ist es, noch einmal zurückzukommen! Bei einem Wochenendtrip nach Marrakesch könntest du zum Beispiel folgende Highlights der Medina erleben:

  • Djemaa el-Fna
  • Souks der Medina
  • Bahia-Palast
  • Mellah-Viertel
  • El-Badi-Palast
  • Saadier-Gräber
  • Koutoubia-Moschee

Der Djemaa el-Fna ist der bekannteste Platz von Marrakesch und vor allem am Abend ein echtes Abenteuer. Bummeln auf dem Platz der Gaukler ist alles, aber nicht langweilig. Wunderbar fremdländische Waren, von Alltagsgegenständen bis hin zu herrlich gearbeitetem Kunsthandwerk sowie exotisches Essen türmen sich farbenprächtig auf dem bei Einheimischen sowie Touristen beliebten Marktplatz. Dazwischen wuseln Schlangenbeschwörer und Musiker herum.

Die Garküchen unter freiem Himmel lassen Dampfschwaden in den Nachthimmel aufsteigen und man wird geradezu geblendet von den Neonbeleuchtungen einiger Stände. Hier ist mit Abstand am meisten los und leider war es für uns Blondis kaum möglich in Ruhe zu essen, weshalb wir irgendwann in ein Café bzw. Restaurant geflüchtet sind. Wir waren zwar wahnsinnig gespannt auf das Streetfood, aber gemütlich auf der Dachterrasse eine leckere Tajine  zu essen, ist ebenfalls wunderbar! In der Abenddämmerung lässt sich das Treiben auf dem Djemaa el-Fna ohnehin am besten von einem der umliegenden Lokale beobachten.

Etwas entspannter als den Hauptmarktplatz und shoppingtechnisch interessanter fand ich die Souks der Medina. Diese Märkte sind thematisch sortiert in  verschiedenen überdachten Gängen findest du zum Beispiel Gewürze, Lederwaren oder Schmuck. Die Händler hier fand ich weniger aufdringlich, was das Bummeln wesentlich angenehmer gemacht hat. So hat man auch die Muße mal in Ruhe stehen zu bleiben und Fotos zu schießen. Besonders Farbenprächtig ist der Wollfärber Souk.


Ein schönes und am Morgen ruhiges Erlebnis ist ein Besuch im Bahia-Palast. Hier kannst du andalusische und maurische Bautradition mit orientalischen Kacheln und Verzierungen bewundern. Der Palast mit seinen über 160 Räumen gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und war auch schon mehrfach Drehort der Filmindustrie. Der Eintritt kostet 10 Dirham, also umgerechnet etwa 90 Cent.

Am Eingang warten Führer, die dich gegen ein Trinkgeld begleiten - kann man machen, muss man aber nicht. Da ich gern in Ruhe Fotos mache und in meinem eigenen Tempo besichtige, sind wir ohne Führer rein, haben dafür hier und da etwas Wissenswertes von anderen Gruppen aufgeschnappt.


Das jüdische Viertel von Marrakesch trägt den Namen Mellah und liegt zwischen dem Bahia-Palast und dem ebenfalls sehenswerten Platz der Lampenmacher. Hier fallen vor allem die charakteristischen Holzbalkone ins Auge.

Der El-Badi-Palast ist heute eigentlich nicht viel mehr als eine Ruine, doch die gewaltigen Mauerreste sind trotzdem beeindruckend und im weitläufigen Innenhof kannst du dich gemütlich auf den warmen Steinboden neben Brunnen und Wasserläufe setzen und das Ganze auf dich wirken lassen.


Klein und etwas versteckt ist das Areal der Saadier-Gräber. Die Nekropole ist ebenfalls maurisch geprägt und erinnert in Ausstattung und Bauart an die Alhambra. Hier ruhen die Gebeine der Saadier, eine Herscherfamilie, die ab 1554 Marrakesch zu ihrer Residenz machte. In dem orientalischen Garten rund um die zwei Mausoleen entspannen zahlreiche Katzen, die ein schönes Motiv vor den bunten Mosaiken der Grabstätten abgeben.


In unmittelbarer Nähe liegt die Mosche al-Mansur, auch als Kasbah-Moschee bekannt, die ebenfalls einen Blick wert ist. Wie bei der Koutoubia-Moschee ist der Zutritt allerdings nur für Muslime erlaubt. Beide sind von außen aber  eindrucksvoll genug.

Egal wie wenig Zeit du hast, streife unbedingt auch einfach gemütlich durch die Medina, verliere dich im Labyrinth der roten Lehmgassen, aber tauche auch ein in das Alltagsleben südlich der Altstadt. Hier finden sich so viele wunderbare Motive, wenn du auf Details achtest. Für mich trägt Marrakesch außerdem den Beinamen: Heimat der 1001 Katzen. An jeder Ecke siehst du die 4-Beiner in den unterschiedlichsten Farben.

Unerwartet: die MODERNE NEUSTADT von Marrakesch

Wenn man an Marrakesch denkt, sieht man in der Regel lehmrote, enge Gassen, buntes orientalisches Treiben in Form von Gauklern und Schlangenbeschwörern, vielleicht noch Palmen und Kamele vor dem inneren Auge. Nicht aber topmoderne Shoppincenter, Hochhäuser aus Glas und Stahl, Casinos und Discos oder ein Alex-Café vor sich. Genau dies alles und noch mehr bietet alerdings die Neustadt von Marrakesch. Wer also genug von der "authentischen" Medina hat, kann hier in modernem Ambiente wie in jeder europäischen Metropole flanieren, shoppen und feiern. Dementsprechend ist das Viertel natürlich auch etwas austauschbar, weshalb wir hier nicht wirklich viel Zeit verbracht haben, sondern nur mit dem Bus daran vorbeigefahren sind. Es ist aber cool, die Möglichkeiten zu kennen, die neben einem Besuch der typisch orientalischen Altstadt bestehen. Wenn dir also nach Party ist, dann ab in die coolen Clubs in der Neustadt!

Wenn du mit dem Zug oder Bus Marokko auf eigene Faust erkunden willst, dann führt dich dein Weg ebenfalls in die Neustadt. Der moderne Hauptbahnhof von Marrakesch liegt im Stadtteil Guéliz in der Avenue Hassan II. Ganz in der Nähe findest du auch den neuen Busbahnhof namens Gare Voyageurs. Beachte aber, dass nicht jeder Bus hier abfährt. Busunternehmen gibt es nämlich sehr viele in Marrakesch. Für Überlandfahrten kann ich Supratours empfehlen. Die modern ausgestatteten Fahrzeuge starten vom Busbahnhof in der Nähe des Tor Bab Doukkala. Mit einem Petit Taxi kommst du für wenige Dirham von der Medina zum Bahnhof. Möchtest du mit dem Taxi das Stadtgebiet von Marrakesch verlassen, musst du ein etwas teureres Grande Taxi nehmen. Für unsere Verhältnisse sind sie immer noch sehr günstig, sodass du auch einen Tagesausflug mit dem Taxi planen kannst, wenn dir die öffentlichen Verkehrsmittel nicht zusagen.

Mein TIPP: Ausflüge ab Marrakesch buchen

So gut mir Marrakesch auch gefallen hat, in den letzten Jahren begeistern mich Urlaube mit Ausflügen in die Natur mehr als reine Städtetrips. Daher möchte ich dir unbedingt ans Herz legen, Ausflüge ab Marrakesch zu unternehmen. Es gibt hier nämlich ein wirklich großes Angebot, angefangen beim Kamelritt durch den umliegenden Palmenhain über Tagesausflüge ins Atlasgebirge bis hin zu mehrtägigen Wüstensafaris. Meine Empfehlung: Buch vorab online, z. B. über GetyourGuide. Als ich mich mit anderen Teilnehmern der Ausflüge unterhalten habe, die direkt im Hotel gebucht hatten, kam meist heraus, dass sie mehr gezahlt hatten als wir. Aus persönlicher Erfahrung kann ich Gruppenausflüge nach Ait Ben Haddou, Ouarzazate und zu den Ouzoud-Fällen nur wärmstens empfehlen.

Djemaa el-Fna
Djemaa el-Fna
Djemaa el-Fna

Das Küstenstädtchen Essaouira ist auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut in Eigenregie zu erreichen und auf jeden Fall einen Trip wert! Auf meiner Bucketlist steht dann definitiv noch eine Sahara-Tour inklusive Übernachtung in der Wüste, die anderen Königststädte und - ach es gibt noch zu viele weitere schöne Orte in Marokko zu erkunden! Was ist dein Highlight in Marokko gewesen? Ich freue mich über Kommentare und regen Austausch!


*Wenn du über diesen Link buchst, erhalte ich eine kleine Provision. Das kostet dich nichts extra, hilft mir aber, diesen Blog am Leben zu erhalten.

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Victoria (Dienstag, 13 März 2018 12:02)

    Spannender Beitrag! Bei den Riads kann ich nur zustimmen, die sind ein Traum. Bei den Annäherungsversuchen hatte ich leider mehr Pech als du, deswegen hat mir Marrakech nicht so gut gefallen.

    Liebe Grüße,
    Victoria