Malta & Gozo in 5 Tagen

Kompakt und kurios: Malta hat Sehenswürdigkeiten zu bieten, die älter als die Pyramiden oder Stonehedge sind, versteckte Badebuchten und wunderschöne Sandsteingebäude. Was gibt's zu sehen? Grotten, Höhlen, Bunker, Tempel, Buchten, Burgen, Strände und Kirchen, Kirchen, Kirchen! Egal ob ober- oder unterirdisch, langweilig wird es auf Malta garantiert nicht!

Malta: Anreise & Verkehr

Malta hat nur einen Flughafen, der aber ziemlich zentral im Südosten der Insel liegt. Zu dem Zwergenstaat gehören die Inseln Malta, Gozo und Comino plus 2 unbewohnte Inselchen. Es verkehren regelmäßig Fähren zwischen Malta und Gozo sowie Comino.

 

Da Malta aber trotzdem nur gerade einmal 316 Quadratkilometer groß ist, kannst du in nur wenigen Tagen quasi das ganze Land erkunden. Am flexibelsten bist du sicherlich mit dem Mietwagen, den du am besten schon von zu Hause aus buchst.

Es gibt allerdings auch ein gut ausgebautes Busnetz, wenn du dir nicht zutraust, selbst zu fahren. Auf Malta herrscht nämlich Linksverkehr und je nachdem wo du unterwegs bist, kann es ganz schön voll auf den Straßen werden.

 

Innerhalb der Ortschaften bist du zu Fuß am besten unterwegs. Manche Städte - wie beispielsweise Mdina - sind sogar für den allgemeinen Autoverkehr komplett gesperrt.


Klima & Klamotten für Malta

Auf Malta herrscht mediterranes Klima und es regnet sehr wenig über das Jahr verteilt. Dementsprechend kannst du auf Malta nicht mit grünen Wäldern rechnen, dafür aber fast ganzjährig bei milden Temperaturen Sehenswürdigkeiten erkunden.

Im Sommer wird es zwar über 30 Grad warm, es geht aber meist ein angenehmer Wind dazu. Die beste Reisezeit für Sightseeing ist meiner Meinung nach im April/Mai. Dann ist schon T-Shirt-Wetter angesagt, aber du schmilzt nicht in der Stadt.

Für unterirdische Touren sollte aber immer ein Jäckchen dabei sein! Flache Schuhe gehören ebenfalls ins Gepäck, um alle spannenden Erkundungen auch genießen zu können. Die St. Paul' Catacombs zum Beispiel sind wirklich interessant.

Badesachen solltest du auf jeden Fall zur Sicherheit ebenfalls mitnehmen, denn das klare, azurblaue Mittelmeer rund um Malta ist einfach zu verlockend,  obwohl es nicht so viele klassische Sandstrände gibt. Stattdessen findest du ganz tolle Felsbuchten, von denen aus du ins Wasser hüpfen kannst, wie z. B. St. Peters Pool.

Die ultimative Reiseroute für Malta

Die perfekte Route ist immer individuell, aber meine persönliche Reiseroute für Malta im April 2016 lautete: Tarxien/Paola - Vittoriosa - Valletta, und dann im Süden immer weiter westlich über Rabat - Mdina - Golden Bay - Popeye´s Village nach Gozo. Die Überfahrt mit der Autofähre war unkompliziert und komfortabel mit Supermarkt und Schnellrestaurant auf dem Schiff. Auf Deck war es fotografisch natürlich viel interessanter, aber Achtung, der Wind geht wirklich ab! In Gozo erwartet dich der hübsche Hafen von Mgarr.

Auf Gozo dann Mgarr - Sannat - Xlendi Bay - Xewkija - Ggantija - Ix-Xaghra - Ramla Bay - Calypso Cave - Marsalforn - Zebbug - Victoria - Ta´ Pinu - Azure Window* - Dwejra Bay. Hier merkst du besonders deutlich an der Namensgebung, was für eine faszinierende Mischung aus Sprachen auf Malta gegeben ist. Die Amtssprachen sind Maltesisch und Englisch.

Leider ist das Azure Window, das auch als Kulisse bei der Serie "Game of Thrones" gedient hat, 2016 eingestürzt. Umso glücklicher bin ich, dass ich es kurz zuvor noch sehen durfte.

Top-Tipps für Malta

  • In Bewegung bleiben: Die Insel ist so klein, perfekt um sie in ein paar Tagen zu erkunden
  • Wenn du mehrere Unterkünfte buchst, sparst du Wege, denn der Verkehr auf Malta ist dicht
  • Entspannen eher auf Gozo als auf Malta, da hier weniger los ist
  • Besichtigungen wenn möglich mit Vorlauf von zu Hause aus buchen
  • Das unterirdische Malta nicht verpassen!

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