Olhão - Fischerstadt mit Charme

Wer über die Hauptstraße von Faro Richtung Osten nach Olhão einfährt, merkt wahrscheinlich erst mal nicht, was für ein hübscher, typisch portugiesischer Ort sich hier verbirgt. Kurz bevor man durch ist, bleibt aber der Blick an einer kirchenartigen Ruine hängen, die über und über voll mit Grafiti verziert ist. Spätestens jetzt solltest du erkennen - Olhão ist einen Stopp wert!

 

Auch bei mir war Olhão keine Liebe auf den ersten Blick. Vor Jahren war ich einmal kurz am Hafen, den ich als ganz nett, aber nicht besonderer als andere portugiesische Häfen an der Algarve in meiner Erinnerung speicherte.

 Alles änderte sich als sich die Street-Art-Szene in Olhão breit machte, denn mir erging es genau wie oben beschrieben. Auf dem Weg nach Tavira fiel mir auf einmal die Grafiti-Kirche auf und ich wurde neugierig. Ein Spaziergang durch die Stadt lohnt sich aber nicht nur wegen der unzähligen coolen Grafiti, sondern auch wegen des Altstadtkerns.

 

Und der Hafen mit seinem charakteristischen roten Marktgebäude ist ein guter Endpunkt für einen Rundgang am späten Nachmittag. In der Abendsonne liegen die zahlreichen Fischerboote in sanftes Licht getaucht friedlich da. Wer dem Markt einen Besuch abstatten will, sollte am Vormittag kommen.

Die Gassen der Altstadt sind teilweise ziemlich schmal und versprühen den typischen portugiesischen Charme: leicht marode, aber liebenswert. Zwischen traditionellen Häusern mit Azulejo-Kacheln sowie bunten Fenster- und Türrahmen findest du immer wieder moderne Grafitis, die Olhão zu etwas Besonderem machen.

 

Rundgang durch Olhão in Bildern

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